Methodisch inkorrekt – Folge 43 „I sense coldness“

Im Auftrag ihrer Majestät kümmern wir uns auch in dieser Woche um die Neuigkeiten aus der Wissenschaft.

Wir blicken zunächst zurück auf unsere vergangene Arbeitswoche. Nicolas hat einen Vortrag über unsere Aktivitäten im Bereich Graphen gehalten. Reinhard hat einen Kompressor repariert! In dem Zusammenhang den Hinweis auf #overlyhonestmethods.

padlock_openWie versprochen diskutieren wir den Einfluss den Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen auf die Sozialisierung und das politische Weltbild unserer Kinder haben.

padlock_openThema 1: „Neue Möglichkeiten für Buddler“ – Ja, gute Nachrichten für Buddler aber auch für DEN Buddler. Unbedingt mal reinhören in seinen Podcast „Angegraben“ und in „Das geheime Kabinett“. Wie liest man Schriftrollen die völlig verkohlt sind? Natürlich mit Teilchenbeschleuniger!. Hier findet Ihr auch noch ne Folge vom Modellansatz zum Thema CT.

padlock_closedThema 2: „Gestern hab ich noch Zeit genug“ – Schlechte Aussichten für Reinhard. Zwar gibt es eine Möglichkeit heute das zu lernen was er gestern lernen sollte…aber das ganze ist mit Schmerz verbunden…körperlichen Schmerz.

Experiment der Woche: „Welche Geräusche beim Streicheln und Blasen?“ – Wir hatten einen Teil des Experimentes in der letzten Woche schon, aber weil wir selber erstaunt waren und wir so viel Feedback dazu bekommen haben hier noch mal eine ordentliche Erklärung.

Song: „Gumball – Your life doesn’t count“ Wir sind unbedeutend. Wenn Planeten das sagen, sollte man das glauben!

padlock_closedThema 3: „Tarnkappe Folge 32, Verstecken in der Zeit“ – Zusätzlich zu den Konzepten für räumlichen Tarnkappe gibt es jetzt auch welche die Objekte in der Zeit versteckt!

padlock_openNach anfänglichen Konzepten gibt es jetzt auch eine Realisierung dieser Konzepte .

padlock_closedThema 4: „Die Lösung ist so einfach!“ Sind die Nazis auf dem Mond? War 9/11 ein Insidejob? Sind Politiker auch außerhalb von Neustadt korrupt? Sage mir wen du wählst und ich sage dir was du glaubst!

Wir betrachten noch mal den Ursprung des Geruchs von Regen (Wir sprachen in Folge 30 davon). Es gibt da jetzt beeindruckende Videos zu.

Hört mal bei „Science Pie“ rein. Interessanter neuer Wissenschaftspodcast. Man kann nie genug Wissenschaft haben!

Rausschmeißervideo: I WILL DERIVE! Achtet auch auf den tanzenden Typ im Hintergrund.

 

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Methodisch inkorrekt – Folge 42 „B steht für BEST“

 

Nachdem Nicolas sich seinen Wunsch des Per Mertesacker Intros erfüllt hat, sprechen wir zunächst über das Antragswesen an deutschen Hochschulen und beantworten damit die Frage: „Wo bekommen die zwei eigentlich ihr Geld her?“. Die Antwort ist: Drittmittel.

Reinhard erklärt uns was er in der letzten Zeit im Labor gemacht hat und wie gefährlich er dort lebt.

Danach müssen wir noch etwas weiter über die Situation an der Uni sprechen. Wir besprechen einen FAZ-Artikel den wir in der letzten Woche gelesen haben. Gibt es an der Uni zu viel Bürokratie? Wir finden schon. Forschung braucht Freiheit! Freiheit braucht Vertrauen und keine Überwachung. Vertraut den Forschern und gebt ihnen Sicherheit!

Thema 1: „Der olle Jupp und die Planetensuche“ – Es gibt neue Ergebnisse vom Weltraumteleskop Keppler. Zwei ausgesprochen vielversprechende Kandidaten für extrasolare Gesteinsplaneten in der habitablen Zone. Während wir tatsächlich etwas kritisch sind ob die Planeten wirklich so einladend sind (Stichwort: rote Zwerge), bewirbt die NASA schon mal die Reisen dort hin.

 

padlock_closedThema 2: „Joshuas Erben“ – Reinhard zeigt uns, dass man beim online Poker ab sofort vorsichtig sein sollte. Es gibt da draußen Mächte die wir nicht schlagen können. Die perfekte Lösung für andere Spiele gibt es schon etwas länger, beispielsweise für „Dame“.

Experiment der Woche: Wieder ein schönes Partyexperiment. Ihr braucht nur Zahnstocher (nicht unbedingt aus den 60ern) und zwei Weingläser (nicht unbedingt aus Schweden). Was so harmlos beginnt, endet in einer Resonanzkatastrophe.

Song: „Daft Punk – Get Lucky Parody – Get published

padlock_closedThema 3: „Gummibärchen gegen Anti-Teilchen“ – Gummibärchen die in der Schublade vergessen wurden werden untersucht. Womit? Anti-Teilchen natürlich! Tatsächlich ein wunderbare Methode um die Nanoporen in der Gelatine zu vermessen.

padlock_closedThema 4: „Prokrastination bis in den Tod!“ – Was zunächst wie die Dissertation von Reinhard klingt stellt sich als interessante Studie zu Vögeln heraus. Und Fernsehern. Und Road-Movies in Fast-Forward.

Wir enden mit einer Zuhörerfrage von Ben und Sarah zu dieser Szene aus dem Film Gravity und einer Frage von Fathi zu der Temperatur verschiedener Bodenbeläge.

Rausschmeißer: „My Favorite Net Things“ Wunsch von Ben und Sarah. “It’s a bit lame but it touches my inner nerd”

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Methodisch inkorrekt – Folge 41 „Die falsche 42“

Zuerst das allerwichtigste! Das Video vom 31C3 findet Ihr HIER im Youtubekanal des Sendezentrums.

Die wunderbaren Shownotes zur Sendung verdanken wir diesmal den Shownot.es, ruhig mal flattrn :)

00:08:37 Intro “Back to the future”

  • Intromusik
  • 00:02:30 Begrüßung
  • - 31C3
  • “00:07:41″Bahn fahren
  • “00:08:40″Rakete im Rucksack
  • “00:09:52″31c3-Erlebnis: Nicolas hat Pong gespielt (“mehr hatten wir damals nicht”)
  • DPG-Tagung
  • Nicolas blättert Bücher ineinander
  • Bücher auseinanderziehen

00:23:56 Bier der Woche

  • Stauder Pils
  • Reinhard schüttelt Veltins-Dose (Doppelblind-Studie)
  • “Ist hier ein Physiker anwesend”
  • Shaken Soda Syndrome
  • Nicolas öffnet Dose (“Da musst Du jetzt mutig sein” – “Bin ich.”)
  • Reinhard erklärt SSS
  • es wird die Physik dahinter erklärt
  • auf den Deckel klopfen funktioniert nicht
  • auf den Rand klopfen wird getestet (hier wird nicht gespoilert) ;-)
  • Reinhard verteilt Stauder-Bier im Publikum

00:32:09 Methan auf dem Mars

Newton’sches Gesetz – “Actio gleich Reactio”

Impulserhaltung

00:60:33 Lesen bei Nacht

01:25:23 Bewegungserhaltung

01:30:18 Magnetexperimente

  • Magnete machen alles besser….auch Bier! Ist wissenschaftlich belegt…hier
  • Experiment mit Kupferröhre und Magneten
  • Erklärung durch induzierte Spannung
  • Lenzsche Regel
  • Rechte-Hand-Regel / Lorentzkraft
  • Gushing
  • Bierzusatz zur Gushingreduzierung
  • Magnetische Anregung während das Hopfenextrakt gelöst wird
  • Klugscheißer-Partywissen mit Magnet in Alufolie
  • Experiment mit Schraube, Magnet und Batterie
  • Drei-Finger-Regel

Verabschiedung

01:47:04 Ende

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Silvesterspecial: Die kleine Verschwörung zum Jahresende

Man nehme einen einen skeptischen Podcast aus Hamburg und einen Wissenschaftspodcast aus dem Ruhrgebiet…und man bekommt ein Special, das sich irgendwie verdammt nach Drogen anhört: MethXILLA!!! …..We are the ones who knock….

Wir waren zum 31C3 in Hamburg und haben dort einen der Podcasts getroffen, dank denen wir auch irgendwann das Licht der Welt erblickt haben :) . Wir hatten die Ehre und das große Vergnügen bei einem konspirativen Treffen mit den lieben Hoaxillas ein kleines Silversterspecial aufzunehmen.

Wir lassen gemeinsam das Jahr 2014 Revue passieren und sprechen über das wissenschaftlich mögliche Ende der Welt.

Viel Spass und einen skeptischen Rutsch ins neue Jahr ;)

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Hörertreffen Runde 2 am 28.12.14

Moin moin, zwischen Weihnachten und Neujahr findet in Hamburg der 31C3 statt. Eine wunderbare Gelegenheit endlich mal wieder ein paar Tage in Hamburg zu verbringen. Wenn wir schon einmal hoch im Norden sind, nutzen wir die Gelegenheit für ein weiteres Hörertreffen…diesmal zusammen mit unseren Lieblingshamburgern von Hoaxilla. Kommt doch auf ein Bier vorbei am 28.12.14 um 20:00 Uhr in der Taverna Romana am Schulterblatt.

Methodisch inkorrekt – Folge 40 „Jahresrückblick 2014“

Auch in diesem Jahr möchten wir unseren persönlichen Jahresrückblick auf das Wissenschaftsjahr 2014 mit Euch feiern.

Bier der Woche: Bogk-Bier, CRE194 Bier.

Januar:

Das Jahr begann mit zwei Charakteren, die uns weiter durchs Jahr begleiten sollten: Rosetta erfolgreich, Obokata weniger erfolgreich. Zu Rosetta gab es noch ein paar lustige Videos von diversen Schulklassen.

Februar:

Im Februar war es dann auch schon fast wieder vorbei: Weltuntergang!

So schlimm war es dann aber doch nicht und Scandisk stellt die bisher größte mikroSD Karte vor.

März:

padlock_openDas wissenschaftliche Paper zum 50 Cent Mikroskop findet ihr hier. Dazu gibt es aber auch noch die offizielle Homepage mit dem Bastelbogen und ein interessantes Video zu dem Projekt.

Die russischen Wollmammuts kommen von dieser Seite.

Das Paper zu den drei verschränkten Quanten gibt es hier und ein paar Bilder dazu direkt auf der Homepage der Uni Waterloo.

April:

Nur kurz war sie oben, der lange und harte Abstieg der schönen Frau Obokata beginnt.

Wir geben es zu: Wir sind schuld an Heartbleed.

Ab April hat die Gefahr ein laut WHO ein neues Gesicht: BAKTERIEN!

Mai:

Erstes Leben mit künstlicher DNA!

Juni:

Die zarteste Berührung seit es Newton gibt. Forscher am Lawrence Berkley Institute messen die kleinste Kraft der Welt.

Musik: Flula ist unzufrieden mit den Kameras auf der Curiosity Sonde. Er ist so unzufrieden, dass er dies sogar besingt: “Mars Curiosity, Your Camera Is Not Good.“.

Experiment der Woche:

Nach dem Chinagadget-Instant-Schnee aus der Dose, den Ihr in diesem Video bestaunen könnt, sollte es Instant Schnee aus dem Labor werden…mit Physik…hat natürlich nicht funktioniert. Reinhard hat aber schon eine Idee warum nicht und verspricht Nachlieferung im nächsten Jahr.

Musik: Flula ist nicht mehr ganz so unzufrieden und singt deshalb wieder: “Sorry Mars Rover, Your Camera Is Actual Nice.

Juli:

Es gibt Hoffnung im Kampf gegen HIV und einen sehr unterhaltsamen Science-Slam zu genau diesem Thema von Helga Hofmann-Sieber.

Außerdem gibt es noch einen neuen Weltrekord im extraterristischen Langstreckenfahren.

August:

Rosetta erreicht ihr Ziel und das eigentliche Abenteuer beginnt

September:

Die Kaffeebohne macht Koffein anders als die Teepflanze und ein Spülmaschineneinräumroboter macht Hoffnung.

Oktober:

Die Nobelpreise in Medizin, Chemie und Physik werden vergeben.

Lockheed macht PR…oder die wissen was, was wir nicht wissen.

Der Monat endet an einem schwarzen Tag für die private Raumfahrt mit dem Absturz von Spaceship-Two.

November:

Wir sehen zum ersten Mal eine protoplanetare Scheibe durch das ALMA Teleskop.

Krebszellen sind zusammengebastelte Monster wie Frankenstein und sind mindestens genau so gruselig.

Graphen ist nicht so undurchlässig wie man dachte. Protonen passieren nämlich nach belieben.

DNA überlebt den Weltraum und den Wiedereintritt in die Atmosphäre. So könnte also Leben auf die Erde gekommen sein.

Dezember:

Einen Schritt näher am Holodeck und zwar mit Ultraschall.

Richard III wurde nach 20 Generationen unter einem Parkplatz in London identifiziert.

Erste Analysen von Philae ergeben: Chewy ist mit anderen Wassern gewaschen als wir hier auf der Erde.

Bescherung: Hier gibt es das Geschenk das Reinhard bekommen hat. Seems like magic, but its physics.

Ausblick:

Hörertreffen in Essen am 19. Dez. im Unperfekthaus in Essen. Wir treffen uns im Raum 423 (Projekt: kritisches Denken) ab 17:00 Uhr. Wer beim Schrottwichteln mitmachen will, bringt eine Kleinigkeit bis 10 Euro mit.

Wir machen eine Live-Sendung mit extra vielen Experimenten in Hamburg auf dem 31C3 (29.12. 17- 19 Uhr. Sendezentrum)

Wir nehmen eine Sendung mit Hoaxilla auf und machen dann auch noch ein gemeinsames Hörertreffen. Ein Raum ist gebucht am 28.12. um 20:00 Uhr in der Taverna Romana am Schulterblatt.

Rausschmeißer: „Science love song“ den Song könnt ihr auch hier kaufen.

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Methodisch inkorrekt – Folge 39 „Es hat keinen Sinn“

Wir beginnen diese Woche mit einem nostalgischen Blick auf die Fernsehrealität unserer Kindheit. Joachim und Ramona zeigten uns „micro“-Chips die größer waren als ein Iphone6-Plus, grausamen Humor und richtig schlimme Mode! Willkommen in den 80ern der Wissenschaftskommunikation.

Noch in diesen Erinnerungen schwelgend berichtet uns Nicolas von seinen weiten Reisen ins ferne Dortmund zum Nanokongress NRW und dem Physikalischen Kolloquium der letzten Woche.

Dort zu Besuch war niemand geringeres als der Entdecker des Gesangstalents von Chury, unserem neuen Star im Planetarium des Grauens

Wo wir dann schon mal im Weltraum sind gibt uns Nicolas noch ein kleines Roundup zur Rosettamission und führt uns dabei in die wundersame Welt der Philaesensoren-Akronyme ein. Dank dieser komisch benannten Sensoren wissen wir nun endlich auch wie es klingt wenn eine millionenteure Forschungssonde mehrfach auf einem Kometen „landet“….Sie klingt wie ein 8bit-Rumms aus einem 90er Jahre Gameboylautsprecher hoert selbst.

padlock_closed Thema 1: „Ameisen sind wie betrunkene Elektronen“ Kann man physikalische Phänomene durch unser aller Alltagserfahrung beschreiben? Man kann! Zeltsuche auf dem Wacken-Zeltplatz ist ein fast perfektes Beispiel für die Streuung von Elementarteilchen.

padlock_open Thema 2: „Es interessiert und nicht die Bohne!“ Gibt es bei Starbucks keine Becherdesigner? Hat der die Farbe unseres Kaffebechers doch mehr Einfluss auf unseren Geschmacksinn als wir dachten? Die Antwort ist hier ein entschiedenes Jein.

Im Experiment der Woche sorgen wir wieder dafür, dass ihr euch durch physikalisches Klugscheißern  auf den Partys unbeliebt machen könnt, auf die wir nie eingeladen werden. Dazu nehmt ihr einfach das Bier eines Gastes und rührt es vor dem servieren kräftig um damit eine schöne Schaumkrone entsteht. Dem verdutzten Gast könnt ihr dann erklären, dass hierdurch das Sloshing auf dem Weg aus der Küche zu ihm minimiert wurde und so selbst unter widrigsten Bedingungen nur ein Minimum seines, nun schalen, Bieres verschüttet wird. Wie das ganze in der Praxis aussieht erfahrt ihr hier.

Dem nun mit Sicherheit neu gewonnenem Freund könnt ihr dann noch auf die Bedeutung dieser Forschung für den Transport großer Flüssigkeitsmengen hinweisen. Selbst unsere Uni beschäftigt sich damit. Wie das dann aussieht seht ihr hier.

Song der Woche: „Layers oft he Earth“ von Rhythm Rhyme and Results Ihre Musik könnt ihr hier kaufen.

padlock_closed Thema 3: „Unehrliche Banker“ Das klingt auf den ersten Blick wie nasses Wasser oder eine tote Leiche. Doch es steckt viel mehr dahinter. Es zählt beim bescheißen nicht nur was man beruflich ist, sondern auch wo man sich zugehörig fühlt!

Das Chinagadget der Woche gibt dieser Folge ihren Titel…es ist einfach sinnlos! Aber urteilt bitte selbst.

padlock_closedThema 4: „Schatz die Gartenmöbel schmelzen schon wieder“  Das schöne an Plastik is ja …es hält quasi ewig. Und das schlechte ist..es hält quasi ewig! Das kann sich bald ändern. Forschern mit (in Reinhards Ohren) lustigen Namen ist es gelungen einen entsprechenden Kunstoff zu erzeugen….dieser Kunststoff wird sich in 3 Stunden selbstzerstören…3….2….1…

Einladungen zu fragwürdigen indischen Journalen können den Spamordner eines Wissenschaftlers schnell zu überlaufen bringen. Einen unterhaltsamen Ansatz sich von der ein oder anderen „Einladung“ zu befreien bietet diese hochkarätige Arbeit.

Zum Abschuss zeigt uns Nicolas nach Interstellar noch einen kurzen Film der uns mit der Stimme von Carl Sagan eine schönere Zukunft zeigt.

Rausschmeißervideo: „Density Song

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Methodisch inkorrekt – Folge 38 „Fazit: Fart!“

Infantiler Pennälerhumor und dilettantische Versuchsdurchführung: Unsere Wissenschaftsgala erreicht einen neuen Tiefpunkt.

Wir haben den Film „Interstellar“ gesehen und diskutieren unsere Eindrücke.

Danach gehen wir wirklich in den Weltraum und rekapitulieren noch mal die Landung von Philae auf dem Kometen „Tschuri“. Aber eigentlich reden wir viel mehr über „das Hemd“.

Das neue Mitglied im Planetarium des Grauens findet ihr hier und die Postillon Sonntagsfrage hier.

Reinhard war in der Experimenta in Heilbronn und hat Nicolas eine Zitronenbatterie mitgebracht.

Wir bedanken uns für den Audiokommentar von Patrick und versuchen uns mit einer Erklärung der Wirbelstrombremse.

padlock_closedThema 1: „Copy-Shop im Kopf“ – Eine interessante Arbeit die zeigt wie sehr der Drang zum Kopieren und Imitieren gesellschaftlich verankert ist und wie er sich in östlichen und westlichen Kulturkreisen unterscheidet.

Das China-Gadget der Woche ist heute Knete. Aber keine ordinäre sondern ganz besonders giftige! ;)

padlock_closedThema 2: „TOM TOM für Knick Knack“ – In jedem Hafen eine andere Braut. Männer die viel Reisen kriegen mehr Kinder und können sich deshalb besser orientieren. Oder so. Wir klären das.

Das Experiment der Woche kommt erst harmlos daher, wir können daraus aber trotzdem ein Drama machen. Über ungewollte Umwege erklären wir erst was „thermische Spannungen“ sind und zeigen dann, wie das Experiment doch noch funktioniert. Der Effekt ist wirklich überraschend deutlich wie ihr hier und hier sehen könnt.

Song der Woche: „The SysAdmin Song“ für alle Informatiker unter Euch. Danke Patrick! (ja, der vom Hörerkommentar)

padlock_openThema 3: „Fußballfilme in der Mache“ – Nicht wirklich Fußball aber mal wieder Fußball-Moleküle. In diesem Artikel wird untersucht wie Schichten aus diesen Molekülen wachsen. Von einem guten Bekannten von uns an der besten „Röngenlichtkamera“ der Welt.

padlock_closedThema 4: „Awesome MIX Biology“ – Der kleinste Tape-Rekorder der Welt. Tolle Forschung. Fazit: Fantastisch! Wir entschuldigen uns für unsere Infantilität! Das war unwürdig.

Die Wiege eines Sonnensystems! Das Bild müsst ihr noch unbedingt sehen! Hier entstehen ganz neue Planeten… (oder es ist doch Sauron.)

Hausmeisterei: Hörertreffen am 19.12. um 18:00 Uhr im Unperfekthaus in Essen.

Reinhard kleinen Ausflug zu ZDF könnt ihr hier bestaunen. Schreibt dem ZDF nen netten Kommentar wenn’s gefällt ;)

Rausschmeißervideo: “Reduced-fat mayonnaise: Can´t maintain it´s stability“ – Dance your PhD. contest Science magazine.

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Methodisch inkorrekt – Folge 37 „Palminklötze“

Der pornographischste aller Wissenschaftspodcasts geht in die nächste Runde. Wieder mal bereit alles schonungslos offen zu legen, beginnen wir mit einem Geburtstag: Reinhard ist 32! Herzlichen Glückwunsch!

Das veranlasst uns direkt über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit eines Menschen und seinem Geburtsdatum zu spekulieren. Reinhard hat dazu was im Netz gefunden.

Wir haben wieder einen netten Audiokommentar bekommen. Haris erklärt uns den „Nobelpreis“ für Informatiker.

Am 12. Nov. versucht die Menschheit zum ersten Mal auf einem Kometen zu landen. Die ESA produziert dazu schon mal einen entsprechenden Trailer. Ist das schon Wissenschaftskommunikation oder doch nur Effekthascherei?

Thema 1: „Mit Hangover um die Sonne“ – Wie riecht eigentlich ein Komet. Rosina (an Bord von Rosetta) hat mal geschnuppert. Es riecht wie „durchgezechte Nacht“.

Thema 2: „Scotty! Beam me back and forth!“ – Der Traktorstrahl ist da! Und funktioniert! Im Moment noch in viel zu kleinen Laboren, aber sicher bald auch schon in größerem Maßstab!

Das Experiment der Woche ist mal wieder Partywissen in Reinform: „Wie öffne ich eine Weinflasche ohne Korkenzieher?“ Gemacht haben das sicher schon viele von uns, die Physik dahinter ist aber sehr spannend. Schaut auch unbedingt das tolle Zeitlupenvideo was wir aufgenommen haben. Dort sieht man die Gasbläschen die im Wein entstehen und wieder zerfallen. Das physikalische Phänomen was wir beschreiben ist die Kavitationserosion. (Nachtrag: In der Nachbetrachtung kamen wir zu dem Ergebnis, dass es sicher auch zusätzlich Luft aus dem Korken sein muss die durch den Unterdruck in die Flasche gezogen wird. Die Erklärung passt aber trotzdem so.) Mit etwas roher Gewalt bekommt man den Korken dann gut raus ;)

Song der Woche: „It’s physics and we know it

padlock_closedThema 3: „Jucken, kratzen, jucken, kratzen, jucken, kratzen…“ – Der ewige Teufelskreis wird von Medizinern erklärt. Und es gibt einen echten Lösungsansatz: Rezeptoren blockieren!.

padlock_closedThema 4: „Es ist das Fett, das Dich fett aussehen lässt!“ – Weißes Fett, braunes Fett. Palminklötze. Kalte Schnauze. Frierender Nicolas. Wie das alles zusammen passt? So!

padlock_openNicolas vs. Affen bei der Obsternte. Nicolas verliert. Affen sind eben doch strategischer.

Ab dem 6. Nov 2014 läuft „Interstellar“ im Kino. An der Produktion des Filmes war ein Astrophysiker (Kip Thorne) beratend beteiligt. Er hat Berechnungen von Wurmlöchern durchgeführt, die nun im Film visualisiert wurden. Seht das interessante Interview hier. Wer Lust hat mit uns in den Film zu gehen: Macht mal Terminvorschläge wann der Film im Ruhrgebiet in OV läuft, dann kommen wir.

Hausmeisterei: Hörertreffen am 19.12. um 18:00 Uhr im Unperfekthaus in Essen.

Rausschmeißervideo: “Physics Dream Team | Can’t Hold Us

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Methodisch inkorrekt – Folge 36 „Nobelpreissonderfolge“

 

Es ist eine mäßig ehrfürchtige aber dafür unglaublich lange Nobelpreis-Sonderfolge geworden. Aber was erwartet ihr? Wir haben uns eine Woche nicht gesehen und dürfen über die Oscars der Wissenschaft reden! Da kommt man schon mal ins plaudern…

Deshalb „without further ado, nominated are..“:

Nobelpreis in Chemie: „Kleiner als das Licht erlaubt!“ – Ein wahrlich interdisziplinärer Preis an Stefan Hell (Physiker aus Deutschland), William Moerner (Chemiker) und Eric Betzig (Biologe) „für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie“. Das Video von Stefan Hell findet ihr hier.

padlock_openNobelpreis in Physik: „Blaues Licht und Industriespionage“ – Nobelpreis für blaue Leuchtdioden?! WTF? Naja, eigentlich ist es viel mehr und wir erklären warum! Der Nobelpreis geht an Isamu Akasaki (Japan), Horoshi Amano (Japan) und Shuji Nakamura (USA) „für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben“. Ein Paper dazu findet ihr hier.

Den Webshop mit den wissenschaftlichen T-Shirts an denen Reinhard mitgewerkelt hat, findet ihr bei Tiipula. (wenn die Shirts grad nicht im Shop sind könnt Ihr den Mädels auch ne Mail schreiben (tiipula@ymail.com). Von den Erlösen bekommen wir nichts…außer Kaffee..

Im Experiment der Woche „Laserdisk“ zeigen wir Euch, wie man mit einem Laser den Abstand der „Informationspakete“ auf einer CD messen kann. Das ganze sieht dann so  aus.

Song der Woche: „Light Song“ – mal wieder vom guten alten Mr. Parr

China-Gadget der Woche. Für Nicolas geht eine lange Reise zu Ende. Urzeitkrebse. Endlich.

padlock_openNobelpreis in Physiologie oder Medizin: „GPS im Hirn“ – WO sind wir? WIE sind wir hier hingekommen? Und WIE kommen wir hier wieder weg? Fragen die man sich nicht nur an der Uni stellt. Der Preis geht an John O’Keefe  (USA), May-Britt Moser (Norwegen) und Edvard Moser (Norwegen) „für Entdeckungen von Zellen, die ein Positionierungssystem im Gehirn bilden“. Literatur dazu gibt es hier und hier. Ein interessantes Interview der Mosers (darüber hatten wir nicht gesprochen) gibt es hier.

Nobelpreis für Literatur: „Das besetzte Paris“ – Den Nobelpreis an Patrick Modiano (Frankreich) gibt es „für die Kunst der Erinnerung, mit der er die ungreifbarsten menschlichen Schicksale und die Lebenswelt der Besetzung hervorgerufen hat”. Kurz: Für Literatur die betroffen macht.

„Nobelpreis“ für „Wirtschaftswissenschaften“: „Niemand kauft die Schlossallee“ – Der Nobelpreis geht an Jean Tirole (Frankreich) „für seine Analyse der Macht und der Regulierung der Märkte“

Friedensnobelpreis: „Es muss auch einer an die Kinder denken!“ – Der Nobelpreis geht an Kailash Satyarthi (Indien) und endlich an Malala Yousafzai (Pakistan) „für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und jungen Menschen und für das Recht aller Kinder auf Bildung“.

Hier noch der Helmholtz-Wissenschaftscomic „Klar Soweit?

Rausschmeißervideo: “Punk Science explore Nanotechnology” vom Science Museum London

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